100 % DER GESAMMELTEN STAHLVERPACKUNGEN WERDEN RECYCELT. SO ENTSTEHEN NEUE STAHLPRODUKTE WIE BRÜCKEN, ZÜGE ODER SOGAR NEUE DOSEN.

Je nach Abfall-Strategie im jeweiligen EU-Mitgliedsstaat unterscheiden sich die Verfahrenswege. Egal wie: Recyclingstahl reduziert in jedem Fall die Emissionen und trägt zur Einsparung von Energie und natürlichen Ressourcen wie Eisenerz, Kohle und Kalkstein bei.

Der gesamte Verpackungsstahl, der wieder zum Stahlwerk gelangt, wird effektiv recycelt und dem Produktionsprozess für neuen Stahl zugeführt. Daher misst die Recyclingrate von APEAL „echtes Recycling“.

Stahl ist heute unter allen Primärverpackungsmaterialien am besten positioniert, um die Ziele der deutschen und europäischen Verpackungsgesetzgebung zu erfüllen.

Dank seiner einzigartigen magnetischen Eigenschaften ist Stahl das am einfachsten und wirtschaftlichsten zu sortierende, wiederzuverwertende und zu recycelnde Verpackungsmaterial – eine Entsorgung in Deponien wäre für diesen wertvollen Rohstoff kontraproduktiv.

Die Verpackungsstahlindustrie hat sich daher dem Kernziel einer vollständigen Vermeidung von Verpackungsstahl auf Mülldeponien bis 2020 angeschlossen.

JE NACH ABFALLMANAGEMENT-STRATEGIE IM JEWEILIGEN EU-MITGLIEDSSTAAT UNTERSCHEIDEN SICH DIE VERFAHRENSWEGE.

Verpackungsstahl kann separat gesammelt oder mit anderem Recyclingmaterial gemischt zur Sortierung in eine Aufbereitungsanlage geschickt werden. Danach geht er in Form eines Schrottpakets zum endgültigen Recycling in ein Stahlwerk.

Wo kein separates Sammelsystem für Recyclingmaterialien etabliert ist, wird Verpackungsstahl zusammen mit dem Restmüll entsorgt und zum Beispiel zu einer Müllverbrennungsanlage transportiert. Dank seiner magnetischen Eigenschaften kann Stahl aus der Asche zurückgewonnen und wieder dem Stahlproduktionsprozess zugeführt werden.

Wenn mechanisch-biologische Abfallbehandlungsanlagen in das Abfallmanagement integriert sind, wird Verpackungsstahl auch von dort dem Recycling zugeführt. Jeder dieser Behandlungswege sorgt dafür, dass der Sekundärrohstoff wieder in den Produktionsprozess für neuen Stahl gelangt.